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Liquid-Encapsulation-Czochralski-Verfahren, Verfahren, das zur Züchtung von Verbindungen entwickelt wurde, die bei der Schmelztemperatur einen merklichen Dampfdruck bzw. Zersetzungsdruck aufweisen oder eine flüchtige Komponente besitzen. Dabei wird die Schmelze der zu züchtenden Substanz im Tiegel mit einer anderen inerten Schmelze (inert) überdeckt, die so einen flüssigen Verschluss bildet. Wenn der Dampfdruck der flüchtigen Komponente den Atmosphärendruck überschreitet, muss unter erhöhtem Inertgasdruck gearbeitet werden. Das Ziehen des Kristalls erfolgt durch die Schmelzschutzschicht hindurch. |
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