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Beschleunigungsmesser, die in der Inertialvermessung und in der Navigation eingesetzt werden. Erste erfolgreiche Versuche, mit Hilfe eines Laserkreisel die Drehgeschwindigkeit der Erde zu bestimmen, wurden mit einem 1×1 m grossen Laserkreisel, dem CII in Neuseeland, durchgeführt. Dabei umläuft monochromes Laserlicht eine Fläche, die von vier Spiegeln quadratisch aufgespannt ist, in beiden Umlaufrichtungen. Befinden sich die Spiegel in Ruhe, so ist die Umlaufdauer für beide Umlaufrichtungen über den gleichen Weg gleich lang. Dreht sich aber das Spiegelquadrat bzw. die Fläche um die Flächennormale, Achse senkrecht zur Fläche, so ist die Umlaufzeit mit der Drehung länger als die Umlaufzeit gegen die Drehung. Dies bewirkt, dass zwischen den beiden Laserstrahlen eine Schwebungsfrequenz auftritt, die abhängig von der Drehgeschwindigkeit ist. Diesen Effekt nennt man Sagnac-Effekt. Die Empfindlichkeit des Kreisels ist abhängig von der vom Laserlicht umlaufenen Fläche. Mit Hilfe eines 4×4 m grossen Quadrats ist man in der Lage, die Variationen der Drehgeschwindigkeit zu erfassen. An der Realisierung eines Ringes dieser Ausdehnung, dem Grossring "G", wird gearbeitet. |
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