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Überkippung, Extremfall des Foreshortening bei Radaraufnahmen. Layover äussert sich dadurch, dass bedingt durch einen grösseren Neigungswinkel des Geländes als der Einfallswinkel (Inzidenzwinkel) des Radarstrahls die höheren und somit von den gesendeten Impulsen schneller erreichten Gebiete wie Berggipfel räumlich vor den niedrigeren Gebieten der Hangfüsse, die sensornäher sind, abgebildet werden. Da hier also zwei oder mehr Signale gleichzeitig zur Abbildung kommen, addieren sich die Intensitätswerte der zugehörigen Pixel und ergeben - so wie beim Foreshortening - die im SAR-Bild charakteristischen hellen Layover-Bereiche. Auch mit Hilfe eines digitalen Geländemodells ist es nachträglich nicht möglich, die verschiedenen Rückstreusignale voneinander zu trennen, so dass Layover ebenso wie Foreshortening (heute noch) nicht korrigiert werden kann. Layover entsteht vor allem bei kleinen Einfallswinkeln und grossen Flughöhen (Radarschatten). |
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