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Druckschwankungen, zeitliche Änderungen des Luftdrucks an einem Ort oder in einem Gebiet. So gibt es ausser der mittleren täglichen undjährlichen Luftdruckschwankung weitere quasiperiodische bis unregelmässige Druckschwankungen. Diese rühren zumeist von den wandernden synoptischen Wettersystemen her, ausserdem vom Wechsel der Grosswetterlagen sowie von anderen grossräumigen Zirkulationsschwankungen. Die tägliche Luftdruckschwankung (Doppelwelle) ist das Ergebnis der täglichen Erwärmung und Abkühlung der Atmosphäre durch Strahlungsvorgänge mit dem Maximum der Amplitude von 1,2 hPa in den Tropen. In mittleren Breiten ist sie meistens von stärkeren Druckschwankungen überlagert, die mit dem aktuellen Wettergeschehen einhergehen. Bei den jährlichen Luftdruckschwankungen gibt es drei wesentliche Typen: a) der kontinentale Typ hat das Maximum des Luftdrucks im Winter und das Minimum im Sommer, b) der ozeanische Typhat in mittleren Breiten das Maximum des Luftdrucks im Sommer und das Minimum im Winter, und schliesslich hat der c) (sub-)arktische Typ das Maximum des Luftdrucks im Frühjahr und das Minimum im Herbst. |
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