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[von griech. malakós =weich], Atlaserz, Silver Peak Jade, Weichstein, Mineral mit der chemischen Formel Cu2[(OH)2|CO3] und monoklin-primatischer Kristallform; Farbe: smaragd-, spanbis schwärzlich-grün; matter Seidenglanz; Strich: hellgrün; Härte nach Mohs: 3,5-4 (spröd), Dichte: 4 g/cm3; Spaltbarkeit: gut nach (001); Bruch: muschelig; Aggregate: meist Anflüge bzw. Überzüge, seltener büschelig, aber auch nierig, traubig, achatähnlich gebändert; Kristalle sind selten; vor dem Lötrohr schmilzt er in der Reduktionsflamme und gibt ein Cu-Korn; Färbung nach Befeuchten der Flamme; in Salzsäure unter Aufbrausen löslich; Begleiter: Azurit, Chalkopyrit, Bornit, Tetraedrit,
Chalkosin, Cuprit, gediegenes Kupfer, Hämatit, Limonit; Vorkommen: in der Oxidationszone kupferführender Lagerstätten; Fundorte: St. Avold und Wallerfangen bei Saarlouis/Saar, Lubetová (Libethen) in der Slowakei, Moldava (Banat, Rumänien), Gumeschevo bei Sverdlovsk und Mednorudjansk bei Nischnij Tagilsk (Russland), Tsumeb (Namibia), ansonsten weltweit. |
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