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ubiquitäre Bakterien mit hoher phylogenetischer Diversität, die durch Oxidation zweiwertiger zu schwerlöslichen drei- und höherwertigen Manganverbindungen ihren Energiebedarf decken. Sie kommen ähnlich den Eisenbakterien insbesondere in sauren aquatischen bzw. Bodenhabitaten vor. In ihnen haben sie eine beträchtliche Bedeutung im biogeochemischen Kreislauf, indem die ausgefällten höherwertigen Manganoxide sich im Sediment oder der anaeroben Zone ablagern und dort die Oxidation anderer Verbindungen wie Fe(II), H2S und organischem Material ermöglichen. Verwendung finden Manganbakterien u.a. auch bei der Manganausfällung aus Trinkwasser. |
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