| |
[von griech. méli =Honig und lithos=Stein], Mineral mit der chemischen Formel (Ca,Na)2(Al,Mg,Fe)[(Si,Al)2O7]; Mischkristallreihe mit den Endgliedern Åkermanit und Gehlenit (Melilithreihe); Kristallform: tetragonal-skalenoedrisch; Farbe: farblos, braun, gelb, grau; Fettglanz; Härte nach Mohs: 5-5,5; Dichte: 2,9-3,0 g/cm3; Spaltbarkeit: deutlich nach (001); Aggregate: dicktafelig bis kurzsäulig; Kristalle meist in Drusen; von Säuren unter Gelatinisierung angreifbar; Begleiter: Perowskit; Vorkommen: in vielen stark unterkieselten Ergussgesteinen als Gemengteil, meist als Plagioklas-Vertreter; Fundorte: Hochbohl bei Owen im Uracher Vulkangebiet (Württemberg), Hohenstoffeln (Hegau), Bergakanda (Kola, Russland), Beaver Creek und Iron-Hill (Colorado, USA), Mt. Elgan (Ostafrika). |
|