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Zahlenwertsignatur, grössengestufte geometrische Positionssignatur, deren Grösse an einen Wertmassstab gebunden ist. Am häufigsten wird die Grössenabstufung flächenproportional (flächenäquivalent) zum bezeichneten Wert vorgenommen, wobei die Signaturen kontinuierlich (stufenlos) wachsend oder nach einer vorgenommenen Gruppenbildung gestuft zum Einsatz gelangen. Für die Darstellung von Volumen (z. B. Stauinhalt von Talsperren, Fördermengen) sind der dritten Potenz folgende Grössenabstufungen gerechtfertigt, die dann aber auch mittels körperlich wirkenden Figuren (Würfel, Pyramide, Kugel) wiederzugeben sind. Für in der Wirklichkeit eindimensionale Grössen (z.B. Niederschlagshöhen) sind linear wachsende Mengensignaturen sachgerecht; sie können als Stäbchen, Balken oder Säulen gestaltet werden. Mit der Füllung der Mengensignaturen können zusätzlich Sachgliederungen (Qualitäten) vorgenommen bzw. Intensitäten (quantitative Differenzierungen, Anteile) ausgedrückt werden, wobei sich die zweite Aussage auf das mit der Mengensignatur ausgedrückte Grundmerkmal bezieht, z.B. Waldanteil (durch Farbe) an der Gesamtfläche einer administrativen Einheit. Als zusätzliche Merkmale können die Veränderung der Konturen (gerissen, dünn, verstärkt) und der Wechsel der Form (Kreis, Quadrat, Rechteck) genutzt werden. Mengensignaturen können auch als einfache, nicht untergliederte Diagrammfiguren aufgefasst werden. |
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