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spezielles Verfahren der seismischen Datenbearbeitung, beschreibt die Transformation eines seismischen Wellenfeldes mit dem Ziel, Reflexionen und Diffraktionen in die korrekte laterale Position und an die richtige Laufzeit bzw. Tiefenposition zu verschieben. Diese Transformation basiert auf der Wellengleichung. Ein intuitiver, rein qualitativer Zugang zu diesem Verfahren ergibt sich über das Huygenssche Prinzip, das jeden Punkt einer Wellenfront und damit auch eines Reflektors als Ausgangspunkt einer Kugel- oder Kreiswelle betrachtet. Migration kann als Rekonstruktion dieser Sekundärquellen durch Summierung von Diffraktionen entlang der zugehörigen Diffraktionskurven verstanden werden (engl. diffraction stack). Verschiedene Algorithmen stehen zur Verfügung, die auf diversen Vereinfachungen beruhen oder unterschiedliche Vorbearbeitung voraussetzen. Ein Geschwindigkeitsmodell muss jeweils vorgegeben werden. |
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