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aus der chemischen Analyse berechnetes zahlenmässiges Verhältnis der Atome zueinander. Bei komplex zusammengesetzten Mineralen enthält die Formel auch Angaben über Struktur, Koordinationsverhältnisse und Valenz. Voraussetzung für die Berechnung einer Mineralformel ist eine quantitative chemische Analyse, die die Menge der Atome bzw. Moleküle in Masseprozent (MA-%) angibt. Da in der Formel jedoch die zahlenmässigen Verhältnisse der Atome zueinander wiedergegeben werden, muss man die analytisch bestimmten Komponenten durch die Atom- bzw. Molekularmase dividieren (Tab.). Die Berechnung der Formeln komplex zusammengesetzter Minerale, insbesondere der Silicate, bedarf eingehender Kenntnis der Kristallstruktur, der Bindungsverhältnisse und der Valenzladungen der beteiligten Atome, Alumosilicate.
Mineralformel (Tab.): Berechnung der Formel eines K-Feldspates. |
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