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bei Abtastbildern durch bestimmte geometrische Bedingungen entstandene, nicht objektspezifische, d.h. aus verschiedenen objektspezifischen Strahlungswerten zusammengesetzte, spektrale Signatur. Es entstehen Pixel mit gemischtem spektralem Signal, sogenannte Mixel. Unter der Voraussetzung linearer Funktionen der betreffenden Ortsfrequenzen untereinander wird für das Mischpixel zumeist das arithmetische Mittel der betroffenen Pixel berechnet. Bei thermalen Aufnahmen ist das in dieser vereinfachten Form nicht anwendbar. Ein flächenhaftes Objekt mit hohem Kontrast zur Umgebung erzeugt in randlich gelegenen, angeschnittenen Pixeln Mischsignatur, die inneren Pixel erhalten die objektspezifischen Signaturen, ebenso die ausserhalb liegende Umgebung. Hieraus ergibt sich eine gegenüber der Realität veränderte Konfiguration des Objektes. Die im Bild vorhandene Information kann durch rechnerische Unterteilung der Mischpixel nicht verbessert werden, da Teilen dann jeweils der Mischwert zugewiesen wird. Um ein solches Objekt zu erfassen, sind mindestens zwei Grundfrequenzen nötig. Sogenannte "mixing models" können hier Abhilfe schaffen. |
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