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Typ einer Moräne, die sich beim Zusammenfluss von zwei Gletschern aus den sich vereinigenden Seitenmoränen bildet (Moräne Abb.). Die Mittelmoräne verläuft dann gletscherabwärts "inmitten" der Zunge. Wird die Zunge eines grossen Gletschers aus mehreren Gletschern gespeist, so kann sie auch mehrere Mittelmoränen aufweisen. Diese als dunkle Streifen oft gut sichtbaren Mittelmoränen zeigen an, aus wie vielen Seiten- und Nebengletschern der Hauptgletscher sein Eis bezieht. Wenn die Vereinigung der Gletscher im Nährgebiet erfolgt, dann bleibt die Moräne als Innenmoräne unterhalb der Gletscheroberfläche und ist nicht sichtbar. Erst im Zehrgebiet taut sie auf und tritt in Erscheinung. Weniger deutlich ausgeprägte Mittelmoränen entstehen, wenn Felshindernisse von der Gletscherzunge an beiden Seiten umflossen werden. Unterhalb des Hindernisses vereinigt sich das durch die glaziale Erosion in Form von Detersion und Detraktion beidseitig abgetragene Material durch den seitlichen Eisdruck. |
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