| |
Form der Forstwirtschaft des ausgehenden Mittelalters, welche bis Ende des 18. Jh. weit verbreitet war und zwischen Niederwald und Hochwald anzusiedeln ist (Niederwald Abb.). Der Mittelwald besitzt eine zweischichtige Nutzungsform und eine altersmässig stark heterogene Zusammensetzung. Einzelne Bäume, vorzugsweise Eichen, überragen den restlichen Bestand und dienen neben der Entnahme der Eicheln (Schweinemast) auch der Gewinnung als Bauholz. Die untere Baumschicht wird zur Brennholzproduktion genutzt. Der Mittelwald entstand v.a. in dicht besiedelten Lössgebieten, in denen das Holz schon frühzeitg knapp wurde und sind heute noch in Bauern- und kleineren Gemeindewäldern zu finden. |
|