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Mohssche Härteskala |
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Mohs-Härte, Ritzhärte, von F. Mohs 1822 in die Mineralogie eingeführte und heute noch übliche und zweckmässige Härtebestimmungsmethode (Härte) nach zehn Härtegraden, nach der jeder Härtegrad durch ein häufig vorkommendes Mineral vertreten wird. Jedes in dieser Härteskala eingeordnete Mineral (Tab.) ritzt die vorangehenden und wird selbst von den nachfolgenden geritzt. Wird ein unbekanntes Mineral beispielsweise von Apatit (Härte 5) geritzt und kann dieses selbst Flussspat (Härte 4) noch ritzen, so liegt es mit seinem Härtegrad zwischen 4 und 5. Die Härtegrade der Minerale sind so gross, dass die Richtungsabhängigkeit der Minerale (mit Ausnahme von Disthen mit den Härtegraden 4 und 6 in verschiedenen Richtungen) keine Rolle spielt. Minerale bis zur Härte 2 sind mit dem Fingernagel ritzbar, solche bis zur Härte 4 mit dem Messer, während Fensterglas von allen Mineralen mit einer Härte >6 geritzt wird.
Mohssche Härteskala (Tab.): Ritzhärte nach Mohs. |
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