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Nadelkopie, ein manuelles, heute nur noch selten angewandtes Übertragungsverfahren zur Vervielfältigung von Plänen, Netzen und grossmassstäbigen Karten. Unter das zu kopierende Original wird der Zeichnungsträger, meist Zeichenkarton, gelegt, dann werden alle Eck-, Knick- und Kreuzungspunkte der Zeichnung mit einer Kopiernadel in das untergelegte Blatt durchgestochen. Im visuellen Vergleich kann dann Linie für Linie nachgezeichnet werden. Bis zur Einführung der Reproduktionsphotographie und mechanischer Kopierverfahren war das Durchnadeln das exakteste kartographische Übertragungsverfahren. |
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