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Element der I. Hauptgruppe des Periodensystems (Alkalimetalle) mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11; Atommasse: 22,9897; Wertigkeit: I; Härte nach Mohs: 0,4; Dichte: 0,968 g/cm3. Natrium ist ein weiches, oberhalb von -163ºC in kubisch-raumzentriertem Gitter kristallisierendes Metall. Es weist eine ausgeprägte Tendenz zur Bildung von Na+-Kationen auf, die sich mit Nichtmetallen zu typischen Salzen verbinden. Mit Wasser reagiert Natrium (oftmals explosionsartig) zu Wasserstoff und Natronlauge (NaOH). Natrium ist eines der häufigsten Elemente der Erdkruste und hat einen Massenanteil von 2,63% (durchschnittlich 26,8 g/l NaCl). Die wichtigsten natriumreichen Mineralien sind die Alumosilicate (Feldspäte), aber auch Halit (NaCl), Mirabilit (Na2SO4·10H2O), Natrit (Na2CO3·10H2O), Chilesalpeter (NaNO3), Kryolith (Na3AlF6), Borax (Na2B4O7·10H2O) u.a. Meerwasser enthält durchschnittlich 26,8 g/l NaCl. Natrium wird in vielen verschiedenen Bereichen verwendet. So dient es unmittelbar als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Natriumamid, Natriumhydrid, Natriumperoxid und Natriumcyanid. Flüssiges Natrium wird als Kühlmittel in Kernreaktoren eingesetzt. Des weiteren findet es Anwendung bei der Metallveredelung und als Reduktionsmittel. |
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