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Adventivpflanzen (Ansiedler), die erst in jüngerer historischer Zeit, v.a. nach der Entdeckung der Neuen Welt im 16. Jh., fester Bestandteil unserer Flora geworden sind. Sie wurden dabei entweder absichtlich eingeführt, zumeist aber unbeabsichtigt mit Handelsschiffen von Amerika oder Südostasien nach Europa eingeschleppt. Neophyten sind z.T. in ökologischer Hinsicht problematisch, da sie in der neuen Umgebung ohne Konkurrenten oder an sie angepasste Schadinsekten sehr starkwüchsig sind, zu Monokulturen neigen und deshalb grossflächig die ursprüngliche einheimische Vegetation verdrängen, z.B. Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) auf Ruderalstandorten oder der Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica) entlang von Bach- und Flussläufen. |
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