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eine Rechenvorschrift, um aus der chemischen Analyse eines Gesteins einen fiktiven Mineralbestand zu errechnen, der dem tatsächlichen Mineralbestand (modaler Mineralbestand) nahekommen kann, ihm aber nie genau entsprechen wird, weil die chemische Variation in der Zusammensetzung vieler natürlich vorkommender Minerale in den Normmineralen nicht berücksichtigt wird. Der normative Mineralbestand dient dem Zweck der Klassifizierung v.a. von magmatischen Gesteinen. Die Normberechnungen sind inzwischen stark von anderen Verfahren der Klassifizierung wie dem TAS-Diagramm oder dem Streckeisen-Diagramm (QAPF-Doppeldreieck) verdrängt worden mit Ausnahme der CIPW-Norm. Zu den weniger gebräuchlichen Normberechnungen gehören die Rittmann-Norm für Magmatite und die Niggli-Norm, die sich zusätzlich auf Metamorphite anwenden lässt. |
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