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Carl Albert, deutscher Geologe und Paläontologe, * 19.12.1831 Hohenheim (heute zu Stuttgart), † 22.12.1865 München. Nach seinem Studium promovierte Oppel 1853 zum Dr. phil. in Tübingen, war ab 1855 Dozent an der Universität München, ab 1860 ausserordentlicher Professor und ab 1862 bis zu seinem frühen Tod ordentlicher Professor der Paläontologie in München und Konservator des paläontologischen Museums. Auf Oppel geht die biostratigraphische Gliederung des mitteleuropäischen Juras mittels Ammoniten in 32 Zonen zurück. Im Gegensatz zu seinem Lehrer F.A. Quenstedt betrachtete er für seine Zonierung nur die Fossilien, ohne die regional wechselnde Ausbildung der einschliessenden Gesteine zu beachten. Oppel forschte an den jurasischen Posidonienschiefern in den Alpen, über Seesterne im Lias und Keuper sowie über die Äquivalente der Kössener Schichten in Schwaben und in Luxemburg. Eines seiner Hauptwerke war »Die Juraformationen Englands, Frankreichs und des südwestlichen Deutschlands« (1856-58, 3 Teile). |
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