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spezielle Methode zur empirischen Berücksichtigung von Vorgängen und Prozessen, die nicht explizit betrachtet werden. Besondere Anwendung findet die Parametrisierung in der numerischen Wettervorhersage, bei der aufgrund des verwendeten Gitterpunktsystems kleinräumige Vorgänge, deren charakteristische Länge kleiner ist als die Gitterweite, nicht explizit dargestellt werden können. Aufgrund bekannter empirischer Zusammenhänge wird die pauschale Wirkung eines solchen Vorganges durch die berechenbaren mittleren Modellvariablen berücksichtigt, ohne dass der eigentliche Prozess detailliert erfasst wird. Vorgänge, die typischerweise in Wettervorhersagemodellen in parametrisierter Form berücksichtigt werden, sind die turbulenten Flüsse sowie die Wolken- und Niederschlagsbildung. |
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