| |
Polyeder mit zwölf fünfseitig begrenzten Flächen. Das reguläre Pentagondodekaeder ist einer der fünf Platonischen Körper (Tetraeder, Hexaeder=Würfel, Oktaeder, Pentagondodekaeder und Ikosaeder). Wegen seiner fünfzähligen Symmetrie ist es kein kristallographischer Körper, spielt aber eine wichtige Rolle in der Theorie der Quasikristalle. Kristallographische, also nichtreguläre Formen sind das tetraedrische Pentagondodekaeder als allgemeine Form in der Kristallklasse 23 (T) sowie das Pentagondodekaeder als Grenzform in der Kristallklasse 23 (T) und spezielle Form in der Kristallklasse m
(Th). In der letztgenannten Kristallklasse kristallisiert der Pyrit, der häufig Pentagondodekaeder mit {210}-Flächen ausbildet. Man nennt diese Polyeder deshalb auch Pyritoeder (Abb.). Man muss beachten, dass die Flächen des Pyritoeders keine regulären Fünfecke sind, sondern nur noch eine Spiegelsymmetrie besitzen.
Pentagondodekaeder: Pyritoeder. |
|