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Eisennickelkies, Folgerit, Lillhammerit, Nicopyrit, nach dem Entdecker Pentland benanntes Mineral mit der chemischen Formel (Ni,Fe)9S8 und kubisch-hexokaedrischer Kristallform; Farbe: bronzegelb bis lichttombakbraun; starker Metallglanz; undurchsichtig; Strich: grünlichschwarz bis schwarz; Härte nach Mohs: 3,5-4 (spröd); Dichte: 4,6-5,0 g/cm3; Spaltbarkeit: deutlich nach (111); Aggregate: fein eingewachsen, seltener mit blossem Auge erkennbar, kleine Körner; vor dem Lötrohr zu schwarzem, magnetischem Kügelchen schmelzend; in Salpetersäure löslich (brauner Niederschlag Fe-Hydroxid); Begleiter: Pyrrhotin; Vorkommen: liquidmagmatisch und in der Oxidationszone bildet sich auf Kosten des Ni-Sulfats wasserlösliches Ni, das dann in Hohlräumen auskristallisiert; Fundorte: Sohland (Obere Spree), Varallo im Sesia-Tal (Piemont, Italien), Evje (Norwegen), Nivala (Finnland), Sudbury (Kanada), Petsamo (Nord-Karelien), Bushveld-Komplex (Nord-Transvaal, Süd-Afrika). |
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