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1) Bodenkunde: allgemeiner Begriff für die Durchlässigkeit eines porösen Mediums für Flüssigkeiten und Gase. Der Durchlässigkeitskoeffizient k mit der Einheit Länge/Zeit gibt an, welches Volumen pro Flächeneinheit bei einem bestimmten Gefälle strömt. Der Koeffizient k steht mit der spezifischen Permeabilität K eines porösen Mediums (Einheit: Länge2) in Beziehung durch: k=K·g/ν, wobei g die Erdbeschleunigung und ν die kinematische Zähigkeit des strömenden Mediums bedeuten.In der Hydrologie wird der Durchlässigkeitsbeiwert auch kf-Wert, Filtrationskoeffizient oder gesättigte Wasserleitfähigkeit genannt. Die gesättigte hydraulische Leitfähigkeit ist ein substratspezifischer Koeffizient im Darcy-Gesetz. Als Masseinheit wird u.a. auch darcy (1 darcy=0,987·10-12 m2) verwandt. Permeabilitätskoeffizient. 2) Geophysik: die Permeabilität μ ist das Verhältnis der magnetischen Induktion B zur magnetischen Feldstärke H, μ=B/H. Die Permeabilität μ0=4π·10-7 Vs/Am des Vakuums wird auch als Induktionskonstante bezeichnet. Ist der Raum mit Materie erfüllt, so ist die gesamte Permeabilität: μ=μr·μ0 mit μr=1+χ. Dabei ist χ die magnetische Suszeptibilität. |
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