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der Wasserdruck, der in den Poren herrscht. Der Porenwasserdruck pw berechnet sich als Produkt aus der Höhe der überlagernden Wassersäule h, der Dichte des Wassers ρW und der Erdbeschleunigung g:
pw=ρW·g·h.
Der Porenwasserdruck ist eine ungerichtete Grösse, die nach allen Seiten gleich wirkt. Porenwasserüberdrücke können dadurch entstehen, dass im wassergesättigten feinkörnigem Untergrund bei Belastung das Porenwasser nicht rasch genug abfliessen kann und es somit einen Teil der Belastung aufnimmt. Je nach Durchlässigkeit des Untergrundes können Porenwasserüberdrücke, aber auch Porenwasserunterdrücke für längere Zeiten anhalten. Zur In-situ-Bestimmung des Porenwasserdruckes werden Porenwasserdruckgeber verwendet. |
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