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ein aus dem Finnischen stammender Begriff (=fauler Stein) für Granite mit einem ungleichkörnigen Gefüge, bei dem in einer feinkörnigen Quarz-Feldspat-Matrix bis zu mehrere Zentimeter grosse, oval bis rund geformte Kalifeldspäte, die von Plagioklasen ummantelt werden, auftreten (Abb.). Die beiden Feldspatphasen sind meist durch ihre unterschiedliche Färbung (z.B. rosaroter Kern mit graugrüner Hülle) makroskopisch leicht erkennbar. Gesteine mit Rapakivitextur werden gerne zur Verkleidung von Fassaden verwendet.
Rapakivigranit: Beispiel für einen Rapakivigranit. |
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