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Begriff aus der Klimageomorphologie und dem geomorphogenetisch-geochronologischen Ansatz, der besagt, dass das heutige Relief ein Ergebnis verschieden alter Entwicklungsstadien ist, die unter Einwirkung unterschiedlicher geomorphologischer Prozesse entstanden. Dabei bilden durch gleiche klimatisch gesteuerte Prozesse gebildete Reliefformen jeweils eine Reliefgeneration. Nach einer Veränderung des Klimas findet die Reliefentwicklung in Abhängigkeit vom ererbten Relief der vorigen Reliefgeneration statt. In der heutigen Landschaft sind Vorzeitformen und rezente Formen eng miteinander verschachtelt. |
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