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Ressourcenschutz, Ziel des Ressourcenmanagements ist es, die regenerierfähigen wie auch nicht regenerierbaren natürlichen Ressourcen (z.B. Energieträger) so zu nutzen, dass ihre Inanspruchnahme nicht im Widerspruch zu ihrer Erhaltung steht und somit dauerhaft erfolgen kann (Nachhaltigkeit). Der Einsatz von Ressourcen als Input in das Produktionssystem wird durch das Ressourcenmanagement so organisiert, dass die grösstmögliche Zahl von Menschen über möglichst lange Zeit den grösstmöglichen Ertrag (Output) daraus ziehen können. Statt wie bisher üblich die Austräge eines Produktionssystems (z.B. aus der Landwirtschaft, aus Fabriken) zu maximieren, ohne sonderlich auf den Nutzen der eingesetzten Ressourcen und die dabei anfallenden unerwünschten und umweltbelastenden Austräge zu achten, verfolgt das Ressourcenmanagement die grundlegende Strategie, primär die Einträge in das Produktionssystem zu steuern und sie effizienter einzusetzen, so dass sie einen optimalen Wirkungsgrad erreichen. Mit diesem quantitativ kleineren, dafür qualitativ um so effizienteren Einsatz der Ressourcen werden die Naturraumpotentiale und das Leistungsvermögens des Landschaftshaushaltes geschont. Aus globaler Sicht ist ein konsequent angewendetes Ressourcenmanagement langfristig die einzige Möglichkeit die Tragfähigkeit der Erde zu erhöhen, die immer noch stetig wachsende Erdbevölkerung auch weiterhin versorgen zu können und damit die Wachstumsgrenzen der Erdbevölkerung weiter nach oben zu verschieben. |
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