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Bilanzgleichung zur Berechnung der eindimensional-vertikalen Einphasen-Wasserbewegung in teilgesättigten isotropen Böden. Die Richards-Gleichung verknüpft die Kontinuitäts- und die Massenerhaltungsgleichung mit der Darcy-Gleichung (Darcy-Gesetz) und setzt die Wasserflüsse und die Vorratsänderungen in Beziehung. In der eindimensionalen Form ohne Senkenterm ist sie definiert als:
∂θ/∂t=∂/∂z[k(h)(∂h/∂z)]+(∂k/∂z),
mit h=Matrixpotential (von pressure head), θ=Wassergehalt, k=hydraulische Leitfähigkeit, z=Tiefe und t=Zeit. Sie ist benannt nach L.A. Richards, der 1931 die Gleichung durch die Übertragung der Darcy-Gleichung auf den wasserungesättigten Bereich durch Einführung einer Beziehung zwischen hydraulischer Leitfähigkeit und Wasserspannung ableitete. |
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