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ist der rechtsläufig gezählte Winkel im geodätischen, rechtwinklig-ebenen Koordinatensystem, z.B. im Punkt A zwischen dem nördlichen Zweig der Parallelen zur x-Achse (Linie y-constant) und der Geraden zum Punkt E. Der Richtungswinkel (Abb.) berechnet sich aus den Koordinaten der Punkte A und E zu:
Der sogenannte Gegenrichtungswinkel ergibt sich zu tE,A=tA,E ≈ 200 gon. Die Richtungswinkel werden meistens in der geodätischen Winkeleinheit Gon ermittelt. Es wird zwischen dem sphärischen bzw. ellipsoidischen Richtungswinkel (geodätische Parallelkoordinaten) und dem Gaussschen Richtungswinkel (Gauss-Krüger-Koordinaten) unterschieden.
Richtungswinkel: Ermittlung des Richtungswinkels. |
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