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Episitismus, Predator-Prey-System,in der Ökologie die wechselseitige Beziehung, beispielsweise ausgedrückt durch das zahlenmässige Verhältnis zwischen zwei Populationen, bei denen die Individuen der einen (Räuber) die Individuen der anderen (Beute) als Nahrung nutzen. Dies kann sich auf allen Ebenen der Nahrungskette abspielen (Konsumenten, Herbivore, Parasitismus). Dabei kommt es in Bezug auf die Populationsdichte zu einer Schwankung um einen bestimmten Mittelwert, also zu einem dynamischen Gleichgewichtszustand des Systems (Populationsdynamik). Räuber-Beute-Systeme können durch das Lotka-Volterra-Modell oder mittels stochastischer Versionen dieses Modells vereinfacht beschrieben werden (Abb.).
Räuber-Beute-System: typischer Räuber-Beute-Zyklus nach der Lotka-Volterra-Gleichung. |
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