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regionalgeographische Bezeichnung für den Südrand der Wüste Sahara. Charakteristisch für dieses Gebiet sind die sehr unregelmässigen Niederschläge zwischen 100 und 500 mm pro Jahr. Der unausgeglichene Wasserhaushalt verhindert die vollständige Entwicklung der Böden und begünstigt die Ausbildung einer Dorn- und Sukkulentensavanne (Sukkulenten, Savanne). Die sogenannte Sahelzone zieht sich vom Westrand der Sahara bis hin zum Nil. Sie ist der Prototyp eines Lebensraumes am Rande der warm-ariden Ökumene, der von einem hohen Risiko für das Eintreten von Naturkatastrophen, vor allem langen Dürreperioden, geprägt wird. Der Begriff «sahelisch« wird daher für alle Trockenräume der Erde mit damit vergleichbaren Bedingungen verwendet. Dies sind darüber hinaus die Hauptverbreitungsgebiete der Desertifikation. |
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