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nach ihrer schaligen Absonderung benannte, geschieferte und leicht metamorph überprägte Diabas- und Keratophyr-Tuffe und -Tuffite, die mit dem spät-mitteldevonischen bis früh-oberdevonischen Diabasvulkanismus im rechtsrheinischen Schiefergebirge verknüpft sind. Die ursprünglich als basaltische Gläser (Sideromelan) submarin abgelagerten Schalsteine können erhebliche Carbonatgehalte aufweisen. Sie treten in der Regel im Verbund mit Diabasen (=Metabasalten), Kalksteinhorizonten und Roteisenerzen des Lahn-Dill-Typs auf. Wegen der grossen Heterogenität in der Gesteinsentwicklung sollte der Begriff Schalstein nicht petrographisch, sondern nur als stratigraphische Sammelbezeichnung für den genannten Zeitraum verwendet werden. |
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