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Höhengrenze, ab der tatsächlich oder potentiell eine Schneedecke angetroffen wird, häufig identisch mit der Schneefallgrenze, d.h. der Höhe, ab der aktuell der Niederschlag in Schneeform fällt. Die gegenwärtige, unmittelbar sichtbare, unterschiedlich hoch liegende Grenze zwischen schneebedecktem und schneefreiem (aperem) Gelände ist die temporäre Schneegrenze. Sie verschiebt ihre Höhenlage mit den Jahreszeiten, sogar mit einzelnen Schneefallereignissen oder an Sonnentagen. Aus dem langjährigen Mittel der lokalen jährlichen Maxima der Höhenlage der temporären Schneegrenze ergibt sich die orographische Schneegrenze, auch reale Schneegrenze genannt. Die Schneegrenze ist zeitlich gemittelt auch Gegenstand klimatologischer Betrachtungen. Für grossräumige Vergleiche wird die klimatische Schneegrenze herangezogen. |
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