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ein dunkler, fein laminierter Schiefer, der aussergewöhnlich reich an organischer Substanz (C-Gehalt >5%) sowie an in der Regel feinverteilten Eisensulfiden, vorwiegend Pyrit, ist. Häufig enthält er anomal hohe Gehalte von Elementen wie U, V, Cu, Ni etc., die im Falle der Lagerstätten vom Kupferschiefertypus bei entsprechender Konzentration in Mitteldeutschland und in Polen abgebaut wurden bzw. werden. Die devonischen (Devon) Schwarzschiefer der deutschen Mittelgebirge, die lokal sehr gut erhaltene, pyritisierte Fossilien enthalten, werden in grossem Stil zu Dachschiefer verarbeitet. Schwarzschieferbilden sich meist in abgeschnürten Sedimentbecken, die durch wenig Wasserbewegung und -austausch sowie anaerobes Milieu gekennzeichnet sind (euxinisch). |
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