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aus ökonomischen oder sozialen Gründen längere Zeit nicht genutzte landwirtschaftliche Flächen. Sozialbrachen sind gehäuft dort zu finden, wo die landwirtschaftliche Nutzung schwierig ist (kleinparzellierte Flurstruktur der Realteilungsgebiete, ungünstige Klima- und Bodenverhältnisse, steiles Relief) und andere ausserlandwirtschaftliche Verdienstmöglichkeiten erschlossen werden können (z.B. in Industrie- oder Dienstleistungsbetrieben). Die entstandenen Bracheflächen werden in peripheren Gebieten und auf schlechten Böden aufgeforstet oder sich selbst überlassen, in Agglomerationsgebieten werden sie bei entsprechender Lage auch als Spekulationsbrachen gewinnbringend gehandelt. |
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