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Ried, Sumpfwiese, traditionelle landwirtschaftliche Nutzung ursprünglicher Bruchwälder, in denen nach der Beseitigung der Bäume durch den Menschen nur noch Gräser und Kräuter übrigbleiben, die der Gewinnung von Einstreu für den Viehstall und als Viehfutter dienen. Entsprechend wird mit dem Schnitt bis spät im Jahr gewartet, bis die Streuwiese ”strohig« geworden ist. Die Streuwiesen stocken auf sehr feuchten Standorten, welche jedoch durch grossflächige Entwässerungen im Rahmen von Flurbereinigungen in Mitteleuropa selten geworden sind. Aus Gründen des Naturschutzes wird heute versucht, Streuwiesen zu erhalten oder neu anzulegen (wegen des Lebensraumes für die darin angesiedelten speziellen Tier- und Pflanzenarten). |
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