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Neumannsches Prinzip, allgemeine Gesetzmässigkeit für die Symmetrie der makroskopischen physikalischen Eigenschaften in Kristallen. Es wurde 1833 von Franz Neumann formuliert: Die Symmetrie der makroskopisch physikalischen Eigenschaften schliesst mindestens die Symmetrie der Punktgruppe des Kristalls ein. Das Attribut „mindestens” bedeutet, dass die physikalische Eigenschaft selbst aus allgemeinen physikalischen, symmetrieunabhängigen Gründen zusätzliche Symmetrie aufweisen und dann insgesamt höhere Symmetrie als der Kristall haben kann. |
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