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[von lat. tellus=Erde], 1) Bezeichnung für induzierte erdelektrische (tellurische) Ströme und Felder (Magnetotellurik). 2) elektromagnetische Kartierungsmethode, die das elektrische Feld an einer Wanderstation mit dem an einer Basisstation in Beziehung setzt, um daraus Rückschlüsse auf die Leitfähigkeitsverteilung im Untergrund zu ziehen. Wegen der Empfindlichkeit des elektrischen Feldes gegenüber oberflächennahen Einlagerungen wird das Verfahren in seiner Reinform, d.h. ohne Messung eines Magnetfeldes, nicht mehr verwendet. |
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