| |
Teilgebiet der klassischen Physik, welches sich mit der Beschreibung des thermodynamischen Zustandes eines Systems, charakterisiert z.B. durch Druck, Temperatur und Dichte, und seiner Änderung durch adiabatische und diabatische Prozesse befasst. In der Meteorologie werden die Gesetze der Thermodynamik zur Beschreibung der Änderung der Lufttemperatur und zur Bildung von Wolken und Niederschlag verwendet. Zur formalen Beschreibung wird dabei in erster Linie auf den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik zurückgegriffen, welcher sich z.B. wie folgt formulieren lässt:
Dabei bedeuten: T=Lufttemperatur, P=Luftdruck, ρ=Luftdichte, cp=spezifische Wärme bei konstantem Druck. Das Symbol Q umfasst die einem Luftvolumen zu- oder abgeführte Wärme in Form von Wärmeleitung, lang- und kurzwelliger Strahlung sowie durch Phasenumwandlungen des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes. |
|