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Methode zur Herstellung und Veredlung von Stahl durch Entfernen der im Roheisen enthaltenen, überwiegend nichtmetallischen Beimengungen in Konvertern (Thomas-Birne) mit Luft. Da die im Roheisen enthaltenen Nichtmetalle und Nichteisenmetalle grösstenteils leichter als Eisen oxidieren, werden sie teils in Gasform wie CO oder SO2 oder als geschmolzene Schlacke, wie z.B. Ca-Silicat oder -Phosphat, vom gereinigten Metall abgetrennt. Thomas-Schlacken enthalten, soweit sie nicht zu kieselsäurereich sind und dann leicht glasig erstarren, eine grosse Anzahl kristalliner Mineralphasen, u.a. Apatit, Dicalciumferrit (Kalkferrit), Hilgenstockit (Tetracalciumphosphat), Mischkristalle von Calciumphosphat und Calciumsilicat („Silikocarnotit”) u.a. Sie werden zu Thomasmehl vermahlen und als Düngemittel verwendet, da ein Grossteil der darin enthaltenen Phosphorsäuren in bodenlöslicher Form vorliegt. |
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