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ein vom Eis überschliffener und erniedrigter Übergang von einem Tal in ein benachbartes in einem rezent oder ehemals vergletscherten Gebirge. Transfluenzpässe entstehen, wenn aus einem mit Gletschereis angefüllten Tal Eis überfliesst. Dies ereignet sich besonders häufig bei Eisstromnetzen. Die Fliessrichtung über dem Pass kann dabei wechseln. Transfluenzpässe sind gegenüber anderen Pässen desselben Gebirgskammes deutlich niedriger, sie weisen ein durch Detersion hervorgerufenes Flachrelief mit Passseen auf. Viele Alpenpässe verdanken ihre verkehrsgünstige Funktion dieser Erosionswirkung des Eises, z.B. St. Gotthardpass oder Brennerpass. |
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