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UTD, sind untertägige Deponien in natürlichen sowie künstlich geschaffenen Hohlräumen. Sie dienen der Entsorgung leicht wasserlöslicher, toxischer und radioaktiver Abfälle die längerfristig der Biosphäre entzogen werden sollen um eine Schädigung des Menschen und der Umwelt zu vermeiden. Als Deponieraum werden oft ehemalige Bergwerke, für radioaktive Abfälle meist Salzbergwerke, genutzt. Unterirdische Hohlräume müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um als Untertagedeponie genutzt werden zu können. Aus Senkungsmessungen an der Erdoberfläche und Konvergenzmessungen im Salz muss hervorgehen, dass abbaubedingte Spannungen weitgehend abgeklungen sind, und Gebirgsschläge oder Erdbeben die Standsicherheit der Deponiehohlräume und die Unversehrtheit der Deckschichten nicht gefährden. Der Grubenraum muss vor Wassereinbrüchen sicher sein. Besonders bezüglich der Endlagerung radioaktiver Abfälle werden Untertagedeponien untersucht. |
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