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DPr, quantitativer Ausdruck der auf der Baustelle erzielten Verdichtung. Der Verdichtungsgrad wird nach DIN 4015 bestimmt:
mit ρd=Trockendichte des verdichteten Bodens, ρPr=einfache Proctordichte. Der Verdichtungsgrad hängt stark von der Verdichtbarkeit des Bodens ab. Bei nichtbindigen Böden ist diese relativ hoch. Bei bindigen Erdstoffen lässt sich die Luft aus den Grossporen einer Schüttung zwar noch gut verdrängen, die Luft in den Feinporen und das Porenwasser allerdings ist nur schwer oder überhaupt nicht verdrängbar. Bei Erdarbeiten wird im allgemeinen ein Verdichtungsgrad von ≥95% gefordert. Proctorversuch. |
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