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Begriff der Landschaftsökologie für die Zerteilung eines ursprünglich geschlossenen Lebensraumes in mehrere Untereinheiten (”Inseln«). Dies kann durch natürliche Klimaschwankungen, v.a. aber durch landschaftsverändernde Eingriffe des Menschen geschehen (Ausräumung der Kulturlandschaft). Auch bei einem relativ kleinen Flächenverlust, wie er z.B. beim Bau einer Strasse auftritt, können Populationen reproduktiv voneinander getrennt werden. Dies verursacht eine genetische Verarmung, die zusammen mit natürlichen Populations-Schwankungen zum Aussterben der betroffenen Art in einem Teillebensraum führen kann. Die Zusammenhänge von Arealgrösse mit der Überlebens-Wahrscheinlichkeit werden in der Inseltheorie erklärt. Die Vermeidung von Verinselung durch Biotopverbundsysteme spielt im modernen Naturschutz eine wesentliche und bedeutende Rolle. . |
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