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Festland aus variszischen (moldanubischen) Gesteinen zwischen Germanischem Becken und Tethysraum (Tethys) , welches sich von der Böhmischen Masse spornartig nach SW in Richtung zum Bodensee, allmählich abtauchend und fingerartig aufspaltend als Schwelle bis zum Genfer See weiter in die Westalpen erstreckte (Abb.). Während der Bereich des Faltenjuras noch zum Germanischen Becken gehört, bildete das Helvetikum (Alpen) die nördlichste paläogeographische Einheit der Tethys, d.h. ihren nördlichen Schelf. In der Germanischen Trias Süddeutschlands macht sich das Vindelizische Land durch nach Süden/Südosten hin abnehmende Schichtmächtigkeiten, im Muschelkalk durch zunehmende Dolomitisierung und zunehmende Versandung bemerkbar. Vor allem im Keuper ist der Beckenrand durch ausgedehnte, nach Nordwesten auskeilende Sandschüttungen gekennzeichnet („Vindelizischer Keuper”).
Vindelizische Schwelle: das Vindelizische Land als trennendes Element zwischen Germanischem Becken und Tethys zur Zeit der mittleren Trias (Muschelkalk). |
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