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Wirbelgleichung, eine aus der Bewegungsgleichung abgeleitete Beziehung für die zeitliche Änderung der Vorticity ζ. Diese wird in der Meteorologie und der Ozeanographie besonders zur Behandlung grossräumiger Bewegungsvorgänge, z.B. Rossbywellen oder Zyklogenese, herangezogen. Als Beispiel sei die quasi-geostrophische Form der Vorticitygleichung angegeben. Diese lautet:
Hierbei sind β der Rossbyparameter und f der Coriolisparameter. v ist die Nord-Süd-Komponente der Geschwindigkeit,

h der horizontale Geschwindigkeitsvektor und t die Zeit. Der Term auf der linken Seite der Gleichung beschreibt die zeitliche Vorticity, wie sie durch die beiden Terme auf der rechten Seite hervorgerufen wird. Der erste Term (sog. Beta-Term) bewirkt u.a. das Entstehen von Rossbywellen. Der zweite Term enthält die Divergenz des horizontalen Geschwindigkeitsfeldes und verursacht u.a. in Verbindung mit dem Beta-Term die Entstehung des Leetrog. |
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