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Kalkung forstlich genutzter Standorte. Es ist eine nicht unumstrittene Massnahme der Waldbewirtschaftung zur Pufferung von Säureeinträgen und Ausgleich von Basenmangel. Empfehlungen gehen möglichst vom Verzicht auf Kalkung aus, nur auf Standorten mit echt anthropogen versauerten Böden oder bei Einsatz geringer Mengen (1-2 t/ha) u.a. zur Unterstützung von Waldumbau auf basenarmen Standorten bis notwendige Massnahme (8-10 t/ha) zum Ausgleich atmosphärischer Säureeinträge. Risiken erhöhter Waldkalkung liegen in verstärkter Mineralisation der Humusauflage, damit in erhöhter N-, Schwermetall- und Nährstofffreisetzung, in Belastung von Grundwasser und in Wirkungen auf Bodenvegetation und Pilzflora. |
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