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Wytweide, Form der Waldnutzung durch die Viehwirtschaft, bei welcher der Wald (in der Regel Laubwälder) als Weidegebiet für das Vieh benutzt wird. Als Viehnahrung dienen Eicheln (Eichelmast bei Schweinen), Haselnüsse, Laub, Blätter, junge Triebe wie auch ganze Jungpflanzen und die Bodenvegetation. Problematisch ist, das durch die langjährige Nutzung die natürliche Verjüngung des Waldes unterbleibt und das Waldökosystem beeinträchtigt wird. Im Waldrandbereich kann die Waldweide zu einer Verschiebung der Waldgrenze führen. Die frühere flächenmässige und wirtschaftliche Bedeutung der Waldweide hat in Mitteleuropa stark abgenommen. |
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