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Azorit, Caliptolith, Calyptolith, Heldburgit, Hussakit, Jakut, Kalyptolith, Polykrasilith, Zirkonit, nach dem chemischen Element Zirkonium benanntes Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel Zr[SiO4] und ditetragonal-dipyramidaler Kristallform; Farbe: gelb, gelbrot, rotbraun, gelbbraun, grau,
gelbgrün, violett oder farblos; diamantartiger Glas-, aber auch Fettglanz; durchsichtig bis durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 7,5; Dichte: 4,6-4,7 g/cm3; Spaltbarkeit: unvollkommen nach (100); Bruch: muschelig; Aggregate: eingewachsen und lose, mehr oder weniger idiomorph, auch abgerollt, häufig zonarer Bau; vor dem Lötrohr unschmelzbar; in Säuren unlöslich; Vorkommen: in Graniten bis Quarzdioriten, Gabbros und Pegmatiten aller Magmatite sowie im Schwermineralspektrum der Sande und Sandsteine; Fundorte: Niedermendig und Laacher-See-Gebiet (Rheinland-Pfalz), Siebengebirge, Usedom (Ostsee), Kragerö (Norwegen), Ilmengebirge, Hammond (New York) und Haddam (Connecticut, USA), Renfrew und Brudenell (North Burgess, Ontario, Kanada), Ampanobe (Madagaskar), Seepoint (Kapstadt, Südafrika).
Zirkon: Zirkonkristall. |
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