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punktförmiger Kristallbaufehler, der aus einem Atom auf einem Zwischengitterplatz besteht. Dabei handelt es sich um eine Position in der Kristallstruktur, die im thermodynamischen Gleichgewicht meist aus Platzgründen nicht besetzt ist. In den dichtest gepackten Kugelpackungen der Metalle kommen dafür beispielsweise die Oktaeder- und Tetraederlücken in Betracht. In dicht gepackten Strukturen, z.B. den meisten Metallen oder Salzen, ist wegen der mit einem Zwischengitteratom verbundenen starken elastischen Verzerrung der Umgebung das Auftreten eines Zwischengitteratoms mit einem vergleichsweise grossen Energieaufwand verbunden, wie er z.B. durch Strahlungseinwirkung oder sehr hohe Temperaturen zur Verfügung gestellt werden kann. |
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